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Ein Jahr nach dem Brand im "Steam Rooms", bei dem 3 Menschen ums Leben gekommen sind, müssen in Berlin 3 Darkrooms wegen baurechtlicher Mängel schließen.


Bildergebnis für darkroom schliessung berlin

Polizei & Ordnungsamt haben den Darkroom in der "Scheune" geschlossen.


Wer im Berliner Regenbogenkiez derzeit Lust hat auf ein bisschen Crusing und schnellen anonymen Sex, der steht in manchen Bars vor verschlossenen Türen – genauer.: vor versiegelten Türen, von der Polizei und dem Ordnungsamt höchstpersönlich.


Die Schließung erfolgte kurz vor Ostern im Rahmen örtlicher Begehungen durch Polizei, Ordnungsamt und wurde technisch durch das Bau- und Wohnungsaufsichtsamt begleitet, erklärt das zuständige Bezirksamt.


Bildergebnis für darkroom schliessung berlin

Der Zugang zum Darkroom der „Scheune“ wurde versiegelt.


Die Berliner Schwulenszene muss mit ein paar weniger Darkrooms auskommen.: Polizei und Ordnungsamt haben 3 Rückzugsräume für Sex unter Männern im Nollendorf-Kiez geschlossen, weil diese nicht den baurechtlichen Bestimmungen entsprachen. Die Decken seien zu niedrig gewesen, außerdem hätten Rettungswege gefehlt.


Betroffen sind nach Angaben des Szenemagazins "Mannschaft" die Darkrooms sind von bzw. sind neben der "Scheune" und "Tom`s Bar", die sich in der Motzstraße befinden, sowie vom "Mutschmanns" in der Martin-Luther-Straße. Laut dem Bericht wurde in der "Scheune" inzwischen ein ehemaliges Lager geräumt, in dem Besucher jetzt auf die Pirsch gehen können.


„Die Schließung sollte schon im September 2o17 passieren“, erklärt „Scheune“-Chef Sylvio Jaskulke gegenüber der Mannschaft. Aber das konnte er damals abwenden. Er hat sich gewehrt. „Ich habe dem Kiez all die Jahre soviel gegeben, habe bei Benefiz-Veranstaltungen im Roten Rathaus mitgemacht, und jetzt das!“


Kurz vor Ostern wurde es dann aber Wirklichkeit. Mitten in der Nacht sei ein gutes Dutzend Polizisten und eine Frau vom Ordnungsamt gekommen, um den Darkroom zu versiegeln, erzählt Sylvio.


Grund.: der Brandschutz.


Es habe eine private Anzeige gegeben – wer dahintersteckt, weiß er nicht. Auslöser für die Kontrolle & Schliessung, die bereits kurz vor Ostern erfolgte, sei der verheerende Brand in dem Berliner Saunaclub "Steam Works" gewesen, bei dem im Februar 2o17 drei Menschen getötet und eine Person verletzt worden waren.


Damals hatte laut Feuerwehr der schwer abziehbare Rauch in dem nur schwach beleuchteten und verwinkelten Bereich die Orientierung erschwert. Dieses Labyrinth war baurechtlich nicht genehmigt worden. Der für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg zuständige Baustadtrat Jörn Oltmann [Grüne] hatte zuletzt Ende März 2o17 mit den Betreibern gesprochen und ihnen erklärt, es müssten baurechtliche Veränderungen stattfinden, um eine weitere Nutzung als Darkroom zu ermöglichen.


Laut Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler [SPD] sei der Regenbogenkiez für den Tourismus "sehr wichtig" und Darkrooms seien "ein Teil des Angebots". Daher müssten "bauordnungsrechtliche Bedenken" beseitigt werden, anstatt sie kleinzureden.


Wie geht es nun weiter?


In der „Scheune“ tritt man  entsprechende Vorbereitungen.


Mit dem Architekten wollte man in der vergangenen Woche den Bauantrag fertig machen, der geht ans Bauamt, dann kann Sylvio die Gutachter bestellen. „So ein Gutachten kostet 5.8oo.-€uro, und für jeden Stempel im Rathaus muss man auch bezahlen.“ Der Bezirk habe ihm zugesagt, die Sache schnell zu bearbeiten. Rechtzeitig zum lesbisch-schwulen Straßenfest am 21-/22. Juli will er fertig sein.


Die Betreiber der anderen Bars in Schöneberg wollten sich gegenüber der Mannschaft leider nicht äußern.


Sylvio kann noch nicht absehen, ob sich der geschlossene Darkroom auf den Umsatz auswirkt. Dazu ist es noch viel zu frisch.


Aber er sagt: „Viele schwule Touristen kommen ja nach Berlin wegen der Darkrooms.“


lg, MEGASCHWANZ ٩(͡๏̮͡๏)۶ ModeratorSupporter - [Team barebacktown]   

19-04-2018 11:27:17 ·

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